Raum zur Wandlung

Die Universellen Gesetze – Teil 3

 

Wenn es um das dritte Gesetz geht denkst du bestimmt: easy, das ist doch ganz einfach. Auf jede Aktion erfolgt eine Reaktion. Man bekommt immer das, was man erntet. Wie man in den Wald reinruft, schallt es wieder heraus. Oder ganz einfach nur ein Wort -Karma!

Das Gesetz, um das es hier geht, ist das

Gesetz von Ursache und Wirkung

 

Fasse ich in eine Steckdose, bekomme ich eine gewischt (Punkt).

Fasse ich auf eine heiße Herdplatte, verbrenne ich mich (Punkt).

Erledige ich meine Arbeit schlampig, bekomme ich keine Leser (Punkt).

Kann ich nicht schwimmen und springe von Bord eines Luxuskreuzers ertrinke ich (Punkt).

 

Ist doch, wie man sieht, ganz einfach. Oder etwa nicht?

All diese Beispiele zeigen das Prinzip in seiner offensichtlichen Form. Die Quittung folgt sozusagen auf den Fuß.

Doch leider muss ich euch den Zahn ziehen, denn so leicht durchschaubar ist dieses Gesetz denn doch nicht. Denn in den meisten und auch psychologisch wirksamsten Fällen können wir keine Verbindung mehr zur Ursache herstellen. Wir bekommen zwar die Wirkung zu spüren, wissen aber nicht (mehr) worum es eigentlich geht.

Schnell bemühen wir dann unsere schlechte Kindheit oder unser mitgebrachtes Karma, um die Geschehnisse zu begreifen und zu bewerten. Unser Blick fällt gleich und in den meisten Fällen auf das Äußere. Dort gibt es immer etwas oder jemanden, dem oder das wir die Schuld in die Schuhe schieben können. Für oben genannte Beispiele würde es bedeuten, dass wir über den heißen Herd oder die Steckdose schimpfen (solche Menschen soll es wirklich geben) anstatt uns einfach einzugestehen, unaufmerksam gewesen zu sein. Und es gibt auch genug Menschen, die sich wundern, warum ihre Arbeit nicht ankommt, ohne einzusehen, dass sie einfach schlechte Leistung abliefern. Und wer von Bord eines Luxuskreuzers springt, ob er nun schwimmen kann oder nicht, nun ja, dazu keinen weiteren Kommentar…

Hier wird das Pferd am falschen Ende aufgezäumt. Wir neigen dazu, die Wirkung (das Ergebnis) ändern zu wollen. Das funktioniert aber nicht. Solange wir nicht einen Einblick über die Ursache gewonnen haben, wird sich auch nichts am Ergebnis ändern. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als mit unserem Inneren, unserer Seele in Kontakt zu treten.

Die Sache ist die, dass unsere Seele oder unser Unterbewusstsein permanent mit uns spricht. Doch leider sind wir in dieser Beziehung absolut taub geworden und überhören sämtliche Kommunikationsversuche. Das liegt auch daran, dass die Seele nicht direkt mit uns spricht, sondern über Symbole mit uns kommuniziert und wir einfach den Dechiffriercode verlernt haben. Sämtliche Ereignisse im Außen sind verschlüsselte Botschaften, die auf unbewusste Prozesse in uns selbst zurückzuführen sind.

Manchmal treten diese Botschaften in Form von Synchronizitäten auf. Das sind Vorgänge, die auf den ersten Blick nichts miteinander gemeinsam zu haben scheinen und doch irgendwie aufeinander aufbauen. So hören wir plötzlich ständig ein bestimmtes Lied oder bekommen ein Buch in die Hände, schlagen es auf und lesen einen Satz, der genau zu unserem Thema passt. In solchen Situation bemühen wir gern den Begriff „Zufall“. Doch wenn eines so sicher ist wie das Amen in der Kirche, dann die Tatsache, dass es keine Zufälle gibt. Es fällt uns zu, was fällig ist.

Gibt es nun eigentlich auch Möglichkeiten, an die Ursachen heranzukommen?

Ja, die gibt es. Doch wir werden sie niemals im Außen finden. Und sie werden uns auch nicht im Traum erscheinen (Na ja, vielleicht doch. Allerdings müssen wir die Symbolik dahinter verstehen. Uns daran überhaupt erst mal wieder erinnern zu können, wäre auch nicht schlecht.)

Wir können uns über unsere Probleme, unsere Mitmenschen, Partner, Situationen oder auch unsere Gesundheit auslassen und uns im Selbstmitleid und Jammern ergehen. Wir können rumschreien, toben, auf Dinge eindreschen. Doch die Antwort, was dem Ganzen zu Grunde liegt, finden wir nur in uns selbst. Und das bedeutet Arbeit. Das bedeutet, mit Anteilen von uns in Kontakt zu kommen, die wir gern im Keller verschlossen halten wollen. Das bedeutet auch, uns unseren größten Ängsten zu stellen, aber auch unserer wahren Größe.

Mal ehrlich – wer will das schön. Es ist doch alles viel einfacher einen Sündenbock zu finden, auf den wir alles laden können. Das Wetter ist da übrigens ein sehr beliebtes Medium. Oder auch die Politik. Oder der Nachbar. Oder die Ausländer. Oder was sonst gerade so unseren Weg kreuzt.

Doch wir können auch versuchen, die Symbolsprache unserer Seele übersetzen zu lernen. Wir können uns immer wieder fragen, was uns die Situation eigentlich mitteilen möchte, wovon sie uns abhalten oder wozu sie uns animieren will. Worin könnte das verborgene Geschenk liegen? Welcher Teil von uns möchte gerade gesehen werden?

Auch in Erkrankungen können wir einen tieferen Sinn erkennen. Bis sich eine Krankheit körperlich manifestiert, hat sie bereits einen langen Weg hinter sich. Dann haben wir der Stimme unserer Seele schon lange nicht mehr gelauscht. So hat sie letztendlich nur noch die Möglichkeit, auf materieller Ebene mit uns zu kommunizieren. Und das ist dann sehr unangenehm.

Einen großen Faktor stellen auch unsere Gedanken dar. Gedanken erschaffen unsere Realität und haben somit sehr große Auswirkungen auf unser Leben. Wenn wir mal einen Tag lang unseren Gedanken lauschen, wird uns so einiges klar und wir brauchen uns nicht mehr zu wundern, warum alles um uns herum so ist, wie es ist.

Ein sehr schönes Hilfsmittel, den Ursache/Wirkungsmechanismus zu veranschaulichen, ist die Astrologie. Sie liefert uns einen Überblick über die Ausbildung unserer Anlagen und wie und wo wir diese einsetzen. Es ist unglaublich befreiend wenn uns offensichtlich wird, dass wir so, wie wir sind, genau richtig und gewollt sind und wir in keinster Form den Ansprüchen anderer genügen müssen oder können. Wenn du gern mehr darüber erfahren möchtest, wie es bei dir persönlich aussieht, kannst du dich gern an mich wenden!

 

In diesem Sinne – lebe lieber außergewöhnlich!

Deine Steffi

 

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